Meine Wurzeln



Aus den Naturwissenschaften kommend habe ich mich mit 29 Jahren entschieden, eine psychotherapeutische Ausbildung zu machen. Ich begann mit Personenzentrierter Psychotherapie (Carl Rogers) und Logotherapie und Existenzanalyse (Viktor Frankl) und entschied mich für Rogers.

Da mir aber der Körper in meiner Ausbildung zu kurz gekommen ist, habe ich meine Ausbildung mit Focusing (Eugene Gendlin) ergänzt. Danach folgten zahlreiche Aus- und Weiterbildungen im Seminarbereich. Der Masterlehrgang „Integrative Gesundheitsförderung“ an der Inter-uni Graz war ebenfalls eine große Bereicherung.

Auf der Suche nach einer Antwort auf meine vielen offenen Fragen bin ich in der Folgezeit Menschen begegnet, die mir das Gefühl gaben, endlich zuhause zu sein.
Ich danke aus ganzem Herzen Hermine Brzobohaty-Theuer, die mich lange begleitete und in meinem Inneren noch immer begleitet. Durch sie lernte ich unter anderem die Rituellen Körperhaltungen und Ekstatische Trance kennen.
Udo Vukovics (Nagual-Schamanismus) hat großen Eindruck hinterlassen und auch ihm bin ich dankbar für die Erfahrungen, die ich machen durfte. Vor allem sein „Willkommen daheim“ in unserem ersten Gespräch hat mir unglaublich gut getan.

Nana Nauwald danke ich für ihre Lebendigkeit und Freundlichkeit und ihre Gabe, meine Kreativität zu fördern.
Tiefe Dankbarkeit und Liebe bringe ich Francis Mitchell entgegen, der mich in vielen Begegnungen und Gesprächen immer wieder auf mich aufmerksam gemacht hat und macht und mich unterstützt hat, auf zahlreichen Reisen durch die Dunkelheit Schätze mit ans Tageslicht zu bringen.

Carlo Zumstein begeistert mich mit seiner Offenheit. Durch seine fröhliche Art, Schamanismus zu vermitteln, habe ich gelernt, mich auf meiner Suche nicht zu ernst zu nehmen.

Allen danke ich, dass sie mich meinen eigenen Weg gehen ließen und nie versucht haben, mich von ihrem Weg zu überzeugen.
So bin ich auf meiner Reise nun im „Order of Bards, Ovates and Druids“ angelangt, der mir Inspiration und Erfüllung bietet.

Ich lerne täglich dazu und erlaube mir, mich selber oft in Frage zu stellen. Ich will weniger Erfahrungen sammeln, als offen für den Augenblick sein.

Ich liebe meinen Beruf, weil er mir ermöglicht, immer wieder neu in das Mysterium Leben einzutauchen und viele tiefe Begegnungen zu erleben.